Naturparadies an der Costa de la Luz

Denkt man bei Spaniens Stränden normalerweise an Sonnenliegen, Strandtücher und Menschenmassen, wird man an der Coto de Donana eines Besseren belehrt: Sanddünen stürmen gen Himmel und der große Atlantik rauscht und rollt. Das Weltnaturerbe an der Costa de la Luz in der Nähe der Mündung des Guadalquivir im Süden Spaniens präsentiert sich nicht nur von der Szenerie her von der wilden Seite, sondern auch seine Bewohner haben es in sich: Pardelluchse, Kaiseradler und Flamingos nennen den Naturpark ihr Zuhause. Bei einer Safari mit dem Geländewagen kann man mit etwas Glück einige dieser Tiere erspähen. Die Coto de Donana ist der etwas andere Strand – urtümlich und wild, aber für Naturfreunde unvergesslich.

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Verloren im Paradies – Bermuda

Bermuda ist eigentlich für das gleichnamige Dreieck bekannt, in dem angeblich Schiffe und Flugzeuge auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Kaum jemand weiß allerdings, dass die Insel im Atlantik vor der US-amerikanischen Küste eine wahre landschaftliche Schönheit ist: Üppige, tropische und subtropische Vegetation, Strände, die mit winzigen Korallensplittern durchsetzt sind und rosarot schimmern, Häuser in einladenden Pastellfarben und einer liebenswürdig britischen Exzentrik sind eigentlich schon Einladung genug. Dazu kommt aber auch noch eine spannende Geschichte der Insel, Wale und Vögel für Naturliebhaber und einem Einkaufsparadies in St George’s, einem weiteren UNESCO-Welterbe. Hochsaison für Kreuzfahrtschiffe sind die Monate von April bis November, im Winter ist das Preisniveau auf Bermuda besser erträglich, im März und April hat man die Chance, einen Blick auf riesige Meeressäuger zu erhaschen und während des Sommers gibt es Strand- und Festivalfeeling auf Bermuda.

Die schönsten Strände Europas – Karibik-Feeling auf den Balearen

Die Cala Macarelleta auf Mallorcas kleiner Schwester Menorca ist eine Bucht wie aus dem Bilderbuch: Das kristallklare, blaue Wasser und der weiße Puderzuckerstrand laden zum Schwimmen und Sonnenbaden ein während die weißen Kalksteinfelsen, die von dunkelgrünen Pinien bewachsen sind, dem Strandparadies einen pittoresken Touch verleihen und Fotografen und Aktive anlocken, die es nur eine Weile auf dem Handtuch aushalten. Der Weg zur etwas versteckten Bucht allerdings ist etwas mühselig: Von der wesentlich bekannteren Cala Macarella geht es über die Klippen und über eine Treppe hinunter zum Wasser. Der Vorteil dieser etwas beschwerlichen Anreise ist, dass man die Bucht meist für sich hat. Ideal sind aber September und Oktober für die Cala Macarelleta, denn dann sind die Sommertouristen größtenteils schon wieder verschwunden.

Hollywoodkulisse in Kefolania, Griechenland

Myrtos Beach hat schon Penelope Cruz an der Seite von Nicolas Cage als Kulisse gedient: Der weiße Kiesstrand ist natürlich nichts für die, die an den Füßen empfindlich sind, aber wer darüber hinwegsehen und –gehen kann, der wird verzaubert sein von dunkelblauem Wasser, hellem Stein und dunklem Grün, das sich an die Felsen klammert. Es gibt ein paar Liegen und eine Bar und dann kann der Urlaub ungestört beginnen mit griechischen Spezialitäten, einem Glas Wein oder Bier oder einem kühlen Softdrink. Enge Wege führen zur Bucht, aber der Weg zum Ziel ist nicht so beschwerlich.

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Europa, April, Griechenland

Insel aus Feuer – Hawaii

Eines der nicht ganz günstigen Urlaubsziele – Die US-amerikanische Inselgruppe im Pazifik ist schon seit Jahrzehnten ein Traumziel für viele – egal ob zum Urlaub machen, Heiraten oder für Fans des Iron Man. Der vulkanische Archipel bietet einen Einblick in den Feuerkessel der Erde und der Nationalpark in Kilauea rund um zwei Vulkane lässt Wissenschaft und Mythos im wahrsten Sinne des Wortes verschmelzen: Schließlich soll hier die Feuergöttin Pele ihren Wohnsitz haben und sie ist seit den 1980er Jahren eine fleißige Dame, denn sie vergrößert Big Island beständig um mehrere Hektar. Neben den glühenden Lavafeldern lockt Hawaii aber auch noch mit Regenwäldern, wunderschönen Küsten, vielen endemisch vorkommenden Tieren und Pflanzen und einer faszinierenden Kultur der Hawaiianer. März bis Mai und September und Oktober sind schonend für die Reisekasse.

Das östliche Bhutan: Abenteuer im Unbekannten

Bhutan hat in den letzten Jahren Furore gemacht, denn das eigentlich recht unbekannte Land in den Weiten Asiens führt den Glücksindex an. Um ein kleines Stückchen davon zu erleben, muss man eine lange Reise auf sich nehmen, aber wenn die Berge des „Dachs der Welt“ vor den Flugzeugfenstern auftauchen, bekommt man eine erste Ahnung von dem Glück Bhutans. In die abgelegene östliche Region des letzten buddhistischen Königreichs im Himalaya kommt man nach einer zweitägigen Reise und nur wenige Reisende verirren sich hierher. Hotels gibt es keine, dafür findet man herzliche Aufnahme bei Familien, die den Besuchern traditionelle Gerichte vorsetzen und sich freuen über die Bewunderung, die man den leuchtend bunt gefärbten Seidentüchern entgegenbringt. Das religiös geprägte Land besucht man am besten im März oder November, um die buddhistischen Feste Gomphu Kora und Monggar Tshechu mitzuerleben.

Kapverdische Inseln

Besonders im Winter ein Top-Reiseziel für Deutsche. Nur zwei Flugstunden von den Kanarischen Inseln liegt diese „grüne Oase“ vor der Küste von Westafrika. Mit 20 Grad im Januar ein Urlaubsziel, das man wirklich genießen kann. Besonders empfehlenswert sind die Inseln Sal und Boa Vista – dort  kann man an den einsamen Sandstränden entlang joggen oder einfach mal die Seele baumeln lassen.

Einfach atemberaubend schön – Känguru-Insel – Australien

Arbeiterflair und Schottentum: Glasgow entdecken

Edinburgh ist immer eine Reise wert, aber wer fährt schon nach Glasgow? Hoffentlich alle, die ohnehin schon auf der britischen Insel sind, denn wo Edinburgh adlig und guterzogen daherkommt, ist Glasgow unerzogen, frech und will sich von seinem Arbeiterimage nicht verabschieden – warum auch? Denn das Flair der Industriestadt ist eingegangen in eine kulturell-künstlerische Atmosphäre mit breiter Einkaufsstraße in der Fußgängerzone, Galerien, Museen und Ausstellungen und Geschichte hat die Stadt auch zu bieten: Die Nekropole bietet einen fantastischen Blick über die Stadt und hier trifft man auf die Grabmäler von bekannten Persönlichkeiten aus Schottlands bewegter Geschichte wie den großen Reformer John Knox. Die unbekannten Gräber, verwunschen überwachsen, machen aber die Magie des riesigen Friedhofs aus. Zurück in der Stadt pulsiert das Leben durch Einheimische und Besucher, aber besonders durch die unzähligen Straßenmusiker, vom Dudelsackspieler bis zum Rocksänger – stehenbleiben und zuhören lohnt sich!

Dubai – Vereinigte Arabische Emirate

Die glamouröse und glänzende Metropole am Persischen Golf beeindruckt die Besucher mit Ihren Wolkenkratzern (Burj Khalifa), den Luxushotels,  dem Wasserfreizeitpark am Hotel Atlantis und den künstlich aufgeschütteten Inseln. Kontrast zum modernen Dubai ist das historische Bastakiya-Viertel mit dem Duft aus dem Gewürzmarkt. Der Goldschmiedemarkt ist der berühmteste Goldmarkt in der Region.

Wassersport auf Gran Canaria

An der schönen blauen Donau – Heutige und damalige Weltstädte an der Perlenkette

Die Reise entlang des laut Herodots „großartigsten aller Flüsse“ beginnt im malerischen Schwarzwald und die erste Station kann man in Regensburg machen: Der Tourismus hat hier durch die Donaukreuzfahrten Einzug gehalten und die Stadt zeigt sich ihren Besuchern im gut restaurierten Gewand. Wien, Österreichs faszinierende Hauptstadt mit dem immerwährenden Flair der k. und k. Monarchie, und die Zwillingsstadt Budapest sind natürlich Highlights entlang der Wasserstraße. Für ganz Mutige geht es aber bis ins spukbehaftete Transsylvanien. Nach fast 3.000 Kilometern auf dem Fluss kann man Herodot sicher auch nach 2.500 Jahren noch zustimmen. Die Donau lohnt zu jeder Jahreszeit eine Reise: Weihnachtsmärkte erhellen die dunkle Jahreszeit, Sonnenwärme versüßt die Sommermonate und im Herbst lädt das goldene Licht zu Fototouren ein.

115 Inselschönheiten im Pazifik: Die Seychellen

Wenn selbst die sonst so förmliche Queen Elisabeth II dem Zauber der Seychellen nicht widerstehen konnte und einen spontanen Stopp auf der Hauptinsel Mahé einlegte, wie könnte dann ein normaler Urlauber den Seychellen eine Abfuhr erteilen? Wie in einem Garten Eden bieten die Seychellen ihre Naturschönheiten verschwenderisch Einheimischen und Besuchern an: Die bezaubernden Strände, das spannende Unterwasserleben, das von sechs streng bewachten Nationalparks unter der Wasseroberfläche geschützt wird, endemische Arten, die es nur auf den Seychellen gibt im Vallée de Mai Nature Reserve, eine kreolische Küche, die fangfrisch aus dem Meer auf den Teller kommt, Surf- und Schnorchelmöglichkeiten an jedem Strand – was will das erholungsbedürftige Herz mehr? Frühling und Herbst sind die bevorzugten Jahreszeiten für Taucher, April bis Oktober halten die Vogelbeobachter Einzug, Mai bis September sind die Wanderer und Surfer unterwegs.

Trip in die koloniale Vergangenheit auf Tangier und Smith Island in der Chesapeake Bay, USA

Vor der Küste von Maryland und Virginia liegen die Insel Tangier und Smith Island, die das erste Mal auf John Smith’s berühmter Karte von Virginia aus dem Jahr 1608 auftauchen. Siedler kamen aus Wales und dem Westen Englands und sie haben viel des kolonialen Erbes bewahrt: Fünf Familiennamen tauchen immer wieder auf den Inseln auf, die Einwohner sprechen einen alten Dialekt, der die Jahrhunderte quasi unverändert überdauert hat. Die Menschen auf Tangier und Smith Island leben immer noch hauptsächlich vom Meer, das Austern, Krabben und Fisch liefert. Es gibt keine Bars, kaum Autos und wenige Geschäfte. Man übernachtet im B&B und erkundet die Inseln zu Fuß, mit dem Rad oder Boot. Beeilen sollte man sich mit einer Reise auf die beiden Inseln, denn die Atlantikstürme nagen an den beiden Inseln.

Zwillingsstädte nördlich und südlich der US-amerikanischen Grenze: San Diego und Tijuana

Die Grenze der United States nach Mexiko ist zur Zeit in aller Munde und am denkt an illegale Flüchtlinge und Drogendealer. In San Diego und ihrer Zwillingsschwester Tijuana im nördlichen Mexiko ist das aber nur ein Teil der Geschichte. Während San Diego in Südkalifornien mit dem berühmten Sea World und seinen Killerwal-Shows, Sandstränden und einer lebendigen Theaterszene lockt, sollte man den Perspektivenwechsel durch einen Grenzübertritt wagen: Tijuana kann mit ihrer reichen Schwester nicht mithalten und doch hält auch hier der Tourismus Einzug. Galerien und Künstler haben Tijuana zu ihrer Wahlheimat erkoren und Tourguide bieten Führungen über die Grenze an. Beide Städte sind das ganze Jahr über eine Reise wert, nur von Juni bis Juli macht sich eine bedrückende Atmosphäre in der Grenzregion breit, in dem der sonst so blaue Himmel von düsteren Wolken verhüllt wird.