Eine Insel für jeden Geschmack: Die Philippinen

Bei über 7.000 Inseln im pazifischen Ozean, von denen ungefähr 2.000 bewohnt sind, findet sich auf den Philippinen für jeden Besucher ein Lieblingsfleckchen. Das wird wahrscheinlich kaum die von Smog geplagte und überfüllte Hauptstadt Manila sein, sondern vielleicht sind es die auf der UNESCO-Liste stehenden Reisterrassen von Luzon, die rosafarbenen Strände der Insel Great Santa Cruz, die bei Sonnenauf- oder -untergang noch an Farbintensität gewinnen oder die Korallenriffe von Apo, Palawan und Siargao. Naturliebhaber, die nicht auf Tauchstation gehen wollen, besuchen Mount Hamiguitan Range Wildlife Sanctuary, ebenfalls ein UNESCO-Eintrag, wo der bedrohte philippinische Adler ein zu Hause gefunden hat. Besuchen sollte man die Philippinen im Winter zwischen November und Februar, um der Regenzeit zu entkommen.

Und ewig lockt der Big Apple: New York City

Keine Reisewunschliste ist ohne New York komplett. Selbst wenn man die Stadt, die niemals schläft, schon einige Male besucht hat, ist sie doch immer wieder neu. Das gilt besonders seit das One World Trade Center eingeweiht wurde und die Skyline bereichert. Stadtsanierungsprojekte haben die Spitze von Manhattan (Angebote für Manhattan) wieder zu einem beliebten öffentlichen Platz gemacht. Und wer nicht mit dem Ozeanliner anreist, sollte wenigstens East River Ferry nehmen, um die Aussicht auf die Skyline zu genießen. Unnötig zu sagen, dass New York zu jeder Jahreszeit eine Reise wert ist: Die Saison vor Weihnachten hat natürlich ihre ganz eigene Magie aus Schnee und Lichtern, im Frühling sprießen die Blumen an den unwahrscheinlichsten Ecken während der Sommer die Stadt durchaus auch einmal angenehm schläfrig machen kann und das Herbstlicht die Stadt vergoldet.

Auf zu unbekannten Ufern – Grönland

Eines der Urlaubsziele mit faszinierender Natur. Die Natur auf der größten Insel der Welt ist gewaltiger, klarer und schärfer als anderswo auf der Erde. Vielleicht weil man die unermesslichen Eismassen spürt, die sich über den Nordpol hinaus erstrecken. Oder weil man weiß, dass trotz aller Monumentalität Grönland ein fragiles Paradies ist. Eisberge, Wale, Fischerboote, bunte Häuser, zaghafte Blumen im Sommer, faszinierendes Nordlicht und Eisbären – all das macht die Faszination Grönlands aus. Aber darüber hinaus ist es auch die schier abgelegene Lage der Insel, die sie zu einer Besonderheit macht und jahrhundertelang Entdecker und Abenteurer anzog. Ein bisschen abenteuerlich gesinnt muss man heute immer noch sein, wenn man Grönland besucht. Von Juni bis August erlebt man hier den Polartag 24 Stunden lang und die Temperaturen sind durchaus angenehm, zwischen September und April flimmert die Aurora borealis über den tiefschwarzen Himmel und die Polarnacht hat Grönland im eisigen Griff.

Kapverdische Inseln

Besonders im Winter ein Top-Reiseziel für Deutsche. Nur zwei Flugstunden von den Kanarischen Inseln liegt diese „grüne Oase“ vor der Küste von Westafrika. Mit 20 Grad im Januar ein Urlaubsziel, das man wirklich genießen kann. Besonders empfehlenswert sind die Inseln Sal und Boa Vista – dort  kann man an den einsamen Sandstränden entlang joggen oder einfach mal die Seele baumeln lassen.

Einfach atemberaubend schön – Känguru-Insel – Australien

Arbeiterflair und Schottentum: Glasgow entdecken

Edinburgh ist immer eine Reise wert, aber wer fährt schon nach Glasgow? Hoffentlich alle, die ohnehin schon auf der britischen Insel sind, denn wo Edinburgh adlig und guterzogen daherkommt, ist Glasgow unerzogen, frech und will sich von seinem Arbeiterimage nicht verabschieden – warum auch? Denn das Flair der Industriestadt ist eingegangen in eine kulturell-künstlerische Atmosphäre mit breiter Einkaufsstraße in der Fußgängerzone, Galerien, Museen und Ausstellungen und Geschichte hat die Stadt auch zu bieten: Die Nekropole bietet einen fantastischen Blick über die Stadt und hier trifft man auf die Grabmäler von bekannten Persönlichkeiten aus Schottlands bewegter Geschichte wie den großen Reformer John Knox. Die unbekannten Gräber, verwunschen überwachsen, machen aber die Magie des riesigen Friedhofs aus. Zurück in der Stadt pulsiert das Leben durch Einheimische und Besucher, aber besonders durch die unzähligen Straßenmusiker, vom Dudelsackspieler bis zum Rocksänger – stehenbleiben und zuhören lohnt sich!

Dubai – Vereinigte Arabische Emirate

Die glamouröse und glänzende Metropole am Persischen Golf beeindruckt die Besucher mit Ihren Wolkenkratzern (Burj Khalifa), den Luxushotels,  dem Wasserfreizeitpark am Hotel Atlantis und den künstlich aufgeschütteten Inseln. Kontrast zum modernen Dubai ist das historische Bastakiya-Viertel mit dem Duft aus dem Gewürzmarkt. Der Goldschmiedemarkt ist der berühmteste Goldmarkt in der Region.

Wassersport auf Gran Canaria

Das zweitkleinste Land Südamerikas mit gepflegtem Understatement: Uruguay

Uruguay wird meist übersehen durch seine riesenhaften Nachbarn Brasilien und Argentinien, die auch das europäische Bewusstsein mit Karneval, WM, Kriminalität und Finanzkrise und Rindersteaks dominieren. Dass der Ministerpräsident von Uruguay dagegen den größten Teil seines Gehalts für wohltätige Zwecke spendet, ist nur eine Randnotiz wert. Dabei hat das kleine Land viel zu bieten: Luxuriöse Strände in Punta del Este, Sumpfland in den Bañados del Este Biosphärenreservat, wo Vogelkundler bei über 100 Vogelarten voll auf ihre Kosten kommen, Colonia del Sacramento mit ihrer kolonialen Architektur aus Spanien und Portugal und einem Platz auf der UNESCO-Liste und natürlich Montevideo mit seinen etwas mehr als drei Millionen Einwohnern, wo man neugotische Architektur und das Museo de Carnaval bewundern kann. Für Sonnenanbeter ist der hiesige Winter die richtige Jahreszeit, für Kultur- und Naturliebhaber Herbst und Frühling.

Außenposten vor der Antarktis: Südgeorgien

Tausende von Pinguinen, Wale, Robben, Seeelefanten, Möwen, Albatrosse, Skuas – der Lärm und der Gestank sind atemberaubend, aber auch die visuellen Eindrücke: Gletscher, Tiere, Eisberge, Polartag, man weiß nicht, was man zuerst erfassen soll. Für einen so verlorenen Außenposten vor dem unendlichen Eis der Antarktis herrscht auf Südgeorgien erstaunlich reges Treiben. Von Menschen allerdings ist hier eher nichts zu sehen, denn das britische Territorium ist nur mit dem Schiff zu erreichen und die Reise durch den turbulenten Südatlantik nicht die Sache eines jeden Magens. Und trotzdem war Südgeorgien das gelobte Land Ernest Shackletons, als seine Antarktisexpedition scheiterte. Heute sind die Reisen mit dem Schiff um einiges komfortabler: Schiffe mit entsprechender Eisklasse kommen im antarktischen Sommer (November bis Januar) in diese Gefilde und bringen Besucher auch auf die antarktische Halbinseln, zu den Falkland-Inseln und nach Patagonien.