Verloren im Paradies – Bermuda

Bermuda ist eigentlich für das gleichnamige Dreieck bekannt, in dem angeblich Schiffe und Flugzeuge auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Kaum jemand weiß allerdings, dass die Insel im Atlantik vor der US-amerikanischen Küste eine wahre landschaftliche Schönheit ist: Üppige, tropische und subtropische Vegetation, Strände, die mit winzigen Korallensplittern durchsetzt sind und rosarot schimmern, Häuser in einladenden Pastellfarben und einer liebenswürdig britischen Exzentrik sind eigentlich schon Einladung genug. Dazu kommt aber auch noch eine spannende Geschichte der Insel, Wale und Vögel für Naturliebhaber und einem Einkaufsparadies in St George’s, einem weiteren UNESCO-Welterbe. Hochsaison für Kreuzfahrtschiffe sind die Monate von April bis November, im Winter ist das Preisniveau auf Bermuda besser erträglich, im März und April hat man die Chance, einen Blick auf riesige Meeressäuger zu erhaschen und während des Sommers gibt es Strand- und Festivalfeeling auf Bermuda.

Die schönsten Strände Europas – Karibik-Feeling auf den Balearen

Die Cala Macarelleta auf Mallorcas kleiner Schwester Menorca ist eine Bucht wie aus dem Bilderbuch: Das kristallklare, blaue Wasser und der weiße Puderzuckerstrand laden zum Schwimmen und Sonnenbaden ein während die weißen Kalksteinfelsen, die von dunkelgrünen Pinien bewachsen sind, dem Strandparadies einen pittoresken Touch verleihen und Fotografen und Aktive anlocken, die es nur eine Weile auf dem Handtuch aushalten. Der Weg zur etwas versteckten Bucht allerdings ist etwas mühselig: Von der wesentlich bekannteren Cala Macarella geht es über die Klippen und über eine Treppe hinunter zum Wasser. Der Vorteil dieser etwas beschwerlichen Anreise ist, dass man die Bucht meist für sich hat. Ideal sind aber September und Oktober für die Cala Macarelleta, denn dann sind die Sommertouristen größtenteils schon wieder verschwunden.

Auf zu unbekannten Ufern – Grönland

Eines der Urlaubsziele mit faszinierender Natur. Die Natur auf der größten Insel der Welt ist gewaltiger, klarer und schärfer als anderswo auf der Erde. Vielleicht weil man die unermesslichen Eismassen spürt, die sich über den Nordpol hinaus erstrecken. Oder weil man weiß, dass trotz aller Monumentalität Grönland ein fragiles Paradies ist. Eisberge, Wale, Fischerboote, bunte Häuser, zaghafte Blumen im Sommer, faszinierendes Nordlicht und Eisbären – all das macht die Faszination Grönlands aus. Aber darüber hinaus ist es auch die schier abgelegene Lage der Insel, die sie zu einer Besonderheit macht und jahrhundertelang Entdecker und Abenteurer anzog. Ein bisschen abenteuerlich gesinnt muss man heute immer noch sein, wenn man Grönland besucht. Von Juni bis August erlebt man hier den Polartag 24 Stunden lang und die Temperaturen sind durchaus angenehm, zwischen September und April flimmert die Aurora borealis über den tiefschwarzen Himmel und die Polarnacht hat Grönland im eisigen Griff.

Insel aus Feuer – Hawaii

Eines der nicht ganz günstigen Urlaubsziele – Die US-amerikanische Inselgruppe im Pazifik ist schon seit Jahrzehnten ein Traumziel für viele – egal ob zum Urlaub machen, Heiraten oder für Fans des Iron Man. Der vulkanische Archipel bietet einen Einblick in den Feuerkessel der Erde und der Nationalpark in Kilauea rund um zwei Vulkane lässt Wissenschaft und Mythos im wahrsten Sinne des Wortes verschmelzen: Schließlich soll hier die Feuergöttin Pele ihren Wohnsitz haben und sie ist seit den 1980er Jahren eine fleißige Dame, denn sie vergrößert Big Island beständig um mehrere Hektar. Neben den glühenden Lavafeldern lockt Hawaii aber auch noch mit Regenwäldern, wunderschönen Küsten, vielen endemisch vorkommenden Tieren und Pflanzen und einer faszinierenden Kultur der Hawaiianer. März bis Mai und September und Oktober sind schonend für die Reisekasse.

Das östliche Bhutan: Abenteuer im Unbekannten

Bhutan hat in den letzten Jahren Furore gemacht, denn das eigentlich recht unbekannte Land in den Weiten Asiens führt den Glücksindex an. Um ein kleines Stückchen davon zu erleben, muss man eine lange Reise auf sich nehmen, aber wenn die Berge des „Dachs der Welt“ vor den Flugzeugfenstern auftauchen, bekommt man eine erste Ahnung von dem Glück Bhutans. In die abgelegene östliche Region des letzten buddhistischen Königreichs im Himalaya kommt man nach einer zweitägigen Reise und nur wenige Reisende verirren sich hierher. Hotels gibt es keine, dafür findet man herzliche Aufnahme bei Familien, die den Besuchern traditionelle Gerichte vorsetzen und sich freuen über die Bewunderung, die man den leuchtend bunt gefärbten Seidentüchern entgegenbringt. Das religiös geprägte Land besucht man am besten im März oder November, um die buddhistischen Feste Gomphu Kora und Monggar Tshechu mitzuerleben.

Einfach atemberaubend schön – Känguru-Insel – Australien

Arbeiterflair und Schottentum: Glasgow entdecken

Edinburgh ist immer eine Reise wert, aber wer fährt schon nach Glasgow? Hoffentlich alle, die ohnehin schon auf der britischen Insel sind, denn wo Edinburgh adlig und guterzogen daherkommt, ist Glasgow unerzogen, frech und will sich von seinem Arbeiterimage nicht verabschieden – warum auch? Denn das Flair der Industriestadt ist eingegangen in eine kulturell-künstlerische Atmosphäre mit breiter Einkaufsstraße in der Fußgängerzone, Galerien, Museen und Ausstellungen und Geschichte hat die Stadt auch zu bieten: Die Nekropole bietet einen fantastischen Blick über die Stadt und hier trifft man auf die Grabmäler von bekannten Persönlichkeiten aus Schottlands bewegter Geschichte wie den großen Reformer John Knox. Die unbekannten Gräber, verwunschen überwachsen, machen aber die Magie des riesigen Friedhofs aus. Zurück in der Stadt pulsiert das Leben durch Einheimische und Besucher, aber besonders durch die unzähligen Straßenmusiker, vom Dudelsackspieler bis zum Rocksänger – stehenbleiben und zuhören lohnt sich!

Dubai – Vereinigte Arabische Emirate

Die glamouröse und glänzende Metropole am Persischen Golf beeindruckt die Besucher mit Ihren Wolkenkratzern (Burj Khalifa), den Luxushotels,  dem Wasserfreizeitpark am Hotel Atlantis und den künstlich aufgeschütteten Inseln. Kontrast zum modernen Dubai ist das historische Bastakiya-Viertel mit dem Duft aus dem Gewürzmarkt. Der Goldschmiedemarkt ist der berühmteste Goldmarkt in der Region.

Wassersport auf Gran Canaria

Und ewig lockt der Big Apple: New York City

Keine Reisewunschliste ist ohne New York komplett. Selbst wenn man die Stadt, die niemals schläft, schon einige Male besucht hat, ist sie doch immer wieder neu. Das gilt besonders seit das One World Trade Center eingeweiht wurde und die Skyline bereichert. Stadtsanierungsprojekte haben die Spitze von Manhattan (Angebote für Manhattan) wieder zu einem beliebten öffentlichen Platz gemacht. Und wer nicht mit dem Ozeanliner anreist, sollte wenigstens East River Ferry nehmen, um die Aussicht auf die Skyline zu genießen. Unnötig zu sagen, dass New York zu jeder Jahreszeit eine Reise wert ist: Die Saison vor Weihnachten hat natürlich ihre ganz eigene Magie aus Schnee und Lichtern, im Frühling sprießen die Blumen an den unwahrscheinlichsten Ecken während der Sommer die Stadt durchaus auch einmal angenehm schläfrig machen kann und das Herbstlicht die Stadt vergoldet.

Kapverdische Inseln

Besonders im Winter ein Top-Reiseziel für Deutsche. Nur zwei Flugstunden von den Kanarischen Inseln liegt diese „grüne Oase“ vor der Küste von Westafrika. Mit 20 Grad im Januar ein Urlaubsziel, das man wirklich genießen kann. Besonders empfehlenswert sind die Inseln Sal und Boa Vista – dort  kann man an den einsamen Sandstränden entlang joggen oder einfach mal die Seele baumeln lassen.

Pulverschneevergnügen in Japan

Die erste Assoziation zu Japan ist sicherlich nicht Pulverschnee, sondern vielleicht die Kirschblüte. Trotzdem zieht es im Winter Ski- und Snowboardbegeisterte aus der ganzen Welt auf die nördlichste japanische Insel Hokkaido. Aufgrund ihrer Nähe zum frostig kalten Sibirien gibt es hier jeden Tag während der kalten Jahreszeit Schnee und aufgrund seiner trockenen Qualität ist er ein Eldorado für alle Anhänger des Wintersports auf Brettern. Die Kleinen und Kleinsten lernen Skifahren in einer Skischule, die Experten Freeriders ziehen frische Bahnen hinab von den Gipfel der Berge Nagamine und Asari oder vom Vulkan Yoichidake. Und nach einem Tag im Pulverschnee warten heiße Quellen auf den Besuch von glücklichen Skifahrern. Zum Abendessen gibt es köstliches Sushi und danach einen lokal gebrannten Whiskey. Die Wintersportsaison reicht von Ende November bis April oder sogar in den Mai hinein.